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Pelletpreis sinkt im Juli leicht
Niedrige Sommerpreise für Bevorratung nutzen

Der Preis für Holzpellets ist im Juli noch einmal leicht gesunken, wie die Erhebung des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbands e.V. (DEPV) zeigt. Durchschnittlich kostet eine Tonne (t) Pellets 236,36 €, wenn 6 t abgenommen werden. Das ist 0,6 Prozent weniger ist als im Juni, aber 2,2 Prozent mehr als im Juli 2017. Ein Kilogramm Pellets kostet entsprechend 23,64 Cent und eine Kilowattstunde (kWh) Wärme aus Pellets 4,73 Cent. Zu Heizöl haben Pellets einen Preisvorteil von 28 Prozent, zu Erdgas knapp 20 Prozent.

Text und Grafiken: Deutsches Pelletinstitut GmbH und DEPV


Saisonaler Preisverlauf

„Da Pellets im Sommer erfahrungsgemäß am günstigsten sind, sollten Kunden jetzt ihren Brennstoffvorrat auffüllen“, empfiehlt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Auch wenn bei sommerlichen Temperaturen die meisten Pelletheizer nicht an den nächsten Winter denken, lohne sich die Bestellung außerhalb der Heizsaison. „Pellets sind in den letzten Jahren deutlich günstiger als Öl und Gas gewesen. In den Sommermonaten sinkt der Preis dann noch einmal, was das Heizen mit Pellets wirtschaftlich noch attraktiver macht.“

Regionalpreise

Beim Preis für Holzpellets ergeben sich im Juli 2018 regional folgende Unterschiede (Abnahmemenge 6 t): Der günstigste Preis wird momentan in Süddeutschland abgerufen. Er beträgt 235,39 €/t. In der Mitte der Republik beträgt der durchschnittliche Tonnenpreis 236,34 €. In Nord- und Ostdeutschland liegt er bei 237,79 EUR/t.

Pellets mit hoher Qualität erkennen Heizungsbetreiber am ENplus-Zeichen. Bei der Zertifizierung werden Produktion, Lagerung und Lieferung der Pellets kontrolliert. Nach ENplus zertifizierte Händler findet man unter www.enplus-pellets.de.

DEPV-Index

Der DEPV-Preisindex wird seit 2011 im Monats­rhythmus ver­öffentlicht. Er bezeichnet den Durch­schnitts­preis in Deutschland für eine Tonne Pellets der Qualitäts­klasse ENplus A1 (Ab­nahme 6 t lose ein­geblasen, Lieferung im Umkreis 50 km, inkl. aller Neben­kosten und MwSt.). Für den DEPV erhebt das Deutsche Pellet­institut (DEPI) den Pellet­preis nach Regionen sowie nach Verkaufs­menge.

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