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Pellets­/­Biomasse
Natürlich! Heizen mit Holz.

Sie wünschen sich eine moderne Heiz­technologie, die günstig, sicher und sauberer ist als Öl und Gas? Sie möchten unabhängig sein von Energie­importen und gleichzeitig möglichst klima­neutral heizen? Kein Problem. Heizen Sie mit Holz!

Die Verbrennung von Holz ist die älteste Art der Wärme­erzeugung. Vermutlich nutzte bereits vor über einer Million Jahren der Mensch der Steinzeit Feuer als Wärme­quelle. Von da an war den Großteil der Menschheits­geschichte das Heizen mit Holz neben Kohle die einzige Möglichkeit, gezielt Wärme zu erzeugen. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts kam die Verfeuerung von Öl und Gas hinzu, welche sich darauf­hin zum Standard etablierte.

Die heutige Knapp­heit der Ressourcen macht nun ein Um­denken nötig. Die Verwendung von Holz als Energie­quelle zur Wärme­erzeugung bedeutet dabei alles andere als die Rück­kehr zur traditionellen, mittler­weile veralteten Heiz­technik. Moderne Pellet-, Scheit­holz- und Hack­schnitzel­öfen sind komfortabel in der Anwendung und verbrennen schadstoff­ärmer als andere Brenn­stoffe.

Holz als Energiequelle

Mit dem Roh­stoff Holz wählen Sie im Vergleich zu Öl und Gas eine umwelt­freundlichere Variante zur Erzeugung von Heiz­wärme. Voraussetzung hierfür ist der Bezug nationaler Produkte, da sich Import­ware durch z.B. den Transport negativ auf die Energie­bilanz auswirken. Prinzipiell setzt der nach­wachsende Rohstoff beim Ver­heizen lediglich so viel Kohlen­dioxid frei, wie auch bei der natürlichen Verrottung. Er ist verhältnis­mäßig günstig und kann sehr gut mit anderer regenerativer Energie­erzeugung kombiniert werden.

Die Anlage macht´s

Um die umwelt­freundlichen und effizienten Eigenschaften des Brennstoffes Holz voll ausnutzen zu können, ist die richtige Verwendung ausschlag­gebend. Moderne, professionell geplante und umgesetzte Verfeuerungs­anlagen und die Verwendung qualitativ hoch­wertiger Roh­stoffe aus Ihrer Region können maß­geblich dazu beitragen.

Sauber heizen

Um effizient heizen zu können, benötigen Sie eine emissions­arme Feuer­stätte sowie trockenen und richtig gelagerten Brenn­stoff. Achten Sie auf den fach­gerechten Umgang mit Ihrer Anlage. Regel­mäßige Wartung und Über­wachung der Anlage durch aus­gebildetes Fach­personal stellen die einwand­freie Funktion und eine lange Lebens­dauer sicher.

Beim Heizen mit Holz stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung: Zur Verfeuerung eignen sich Pellets, Scheit­holz und Hack­schnitzel. Alle drei Varianten sind förder­fähig.

Heizen mit Holzpellets

Holzpellets sind 3 bis 5 Zentimeter lange Stäbchen mit einem Durch­messer von 0,6 bis 2,5 Zentimeter und bestehen aus dicht gepresstem Rest­holz. Sie werden zu einem großen Teil aus Holz­abfällen der holz­verarbeitenden Industrie, aber auch aus Wald­rest­holz gefertigt.

Sie enthalten keine chemischen Binde­mittel und haben eine hohe Energie­dichte. Der Energie­gehalt eines Kilogramms Holz­pellets entspricht ungefähr dem eines halben Liters Heiz­öl. Holz­pellets sind der erste Bio­masse­brennstoff, welcher nach EU-Norm hergestellt wird und unterliegen somit strengen Qualitäts­anforderungen.

Pelletheizungen

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Arten von Pellet­heizungen:

Pelletheizungen mit voll­automatischem Kessel funktionieren wie eine klassische Zentral­heizung. Hierbei werden die Pellets voll­automatisch dem Kessel zugeführt. Automatische Pellet­heizungen benötigen einen separaten Pellet­lager­raum, welcher sich auch außerhalb des Gebäudes befinden kann. Die entstehende Asche kann problemlos im Haus­müll entsorgt oder als Dünger eingesetzt werden.

Manuell befüllbare Pellet­öfen sind als Kachel- und Kamin­öfen erhältlich und dienen der Beheizung einzelner Räume.

Pelletheizung: ja oder nein?

Pelletheizungen eignen sich sehr gut als Heiz­möglichkeit, wenn ausreichend Platz für die Lagerung der Pellets zur Verfügung steht, wobei der Platz­bedarf in der Regel nicht den eines Öl­tanks überschreitet. Ist dies der Fall, können Pellet­heizungen auch nachträglich problemlos nach­gerüstet werden. Optimale Energie­effizienz ermöglicht die Kombination einer Pellet-Zentral­heizung mit einer Solar­anlage zur Warm­wasser­bereitung und Heizungs­unterstützung. Im Punkt Komfort stehen moderne Pellet­heizungen den Öl- und Gas­heizungen in nichts nach. Moderne Pellet­heizungen arbeiten schadstoff­ärmer als andere Holz­brenn­stoffe.

Heizen mit Scheitholz

Traditionelle Wärme­erzeugung im modernen Gewand. Durch optimierte Verbrennungs­eigenschaften bieten Öfen zur Verfeuerung von Scheit­holz hohen Komfort und Zuverlässigkeit. Das Brenn­verhalten von Scheit­holz ist von seinem Wasser­gehalt abhängig. Nur gut getrocknetes Holz kann ideal verbrennen und entsprechend Energie erzeugen. Scheit­holz­kessel mit Holz­vergaser­technik sorgen mit besonders heißen Brenn­kammern für eine gute Verbrennung.

Scheitholz: ja oder nein?

Für Besitzer eines Wald­stückes oder bei der Möglichkeit des sehr günstigen Bezuges von Scheit­holz ist der Scheit­holz­kessel die ideale Lösung. Eine hohe Energie­effizienz ermöglicht die Kombination mit einer Solar­anlage, aber auch die mit einer Öl- oder Gas­heizung ist realisierbar. Zu beachten sind die Möglichkeit der Lagerung des Holzes, der Platz­bedarf für Kessel und Puffer­speicher, die Eignung des Kamins für die Anforderungen des Kessels sowie die tägliche Beschickung des Ofens mit neuem Holz.

Heizen mit Hackschnitzeln

Holzhackschnitzel sind wie Pellets hauptsächlich Neben­produkte der holz­verarbeitenden Industrie. Auch ihre Verfeuerung ist der der Pellets ähnlich. Das Heizen mit Hack­schnitzeln eignet sich aufgrund ihrer Förder- und der Verbrennungs­technologie vorwiegend für große Gebäude mit einem hohen Energie­bedarf, wird jedoch zunehmend auch für Privat­haus­halte eingesetzt. Zu beachten ist jedoch der große Platz­bedarf für die Lagerung, welcher mit einem, von außen zugänglichen, Befüll­bunker aus­gestattet sein muss. Ein deutlicher Vorteil ist der, durch die einfache Herstellung begründete, Preis von Hack­schnitzeln.


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